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Cadillac DeVille


Der Cadillac Deville war jahrzehntelang das Volumenmodell der US-amerikanischen Automarke Cadillac und wurde von 1956 bis 2005 hergestellt.
Hauptkonkurrent des Deville war der Lincoln Town Car (vorher Lincoln Continental). Während der Town Car ein weicheres Fahrgefühl und einen erheblich größeren Innenraum bot, war der DeVille eine etwas sportlichere Version der traditionellen amerikanischen Luxuslimousine.
Angeboten wurden viertürige Limousinen (Sedan DeVille), zweitürige Coupés (Coupe DeVille, lange Zeit der meistverkaufte US-Luxuswagen überhaupt) und zeitweise auch ein Cabriolet.
Die Bezeichnungen leiten sich von den klassischen Coupé-de-Ville- und Sedanca-de-Ville-Karosserieversionen der 1920er und 1930er Jahre ab, bei denen der Fahrer im Freien saß und sich nur über die Passagiere ein Dach spannte; die Bezeichnung des Lincoln Town Car geht auf dieselbe Bedeutung zurück.
In der jahrzehntelangen, bis Ende der 1970er Jahre üblichen Cadillac-Modellhierarchie rangierte der DeVille zumeist als mittleres Modell oberhalb der Series 62 (später Calais) und unterhalb der exklusiven Fleetwood-Modelle. Nach Einführung der ersten, im Gefolge der Ölkrise von 1973 in den Abmessungen reduzierten Modellgeneration 1976 (Downsizing), erfolgte im Frühjahr 1984 der Wechsel zum Frontantrieb mit einer nochmals verkleinerten Karosserie. Beim neuerlichen Modellwechsel 1993 entfiel das einst so populäre Coupe deVille mangels Nachfrage. 1996 war der DeVille das Spitzenmodell von Cadillac.

Von Jahr zu Jahr

1956-1993

  • 1. Generation (1956): siehe Cadillac Coupe DeVille 2. Generation
  • 2. Generation (1957-1958): siehe Cadillac Coupe DeVille 3. Generation
  • 3. Generation (1959-1964): siehe Cadillac Coupe DeVille 4. Generation
  • 4. Generation (1965-1970): siehe Cadillac Coupe DeVille 5. Generation
  • 5. Generation (1971-1976): siehe Cadillac Coupe DeVille 6. Generation
  • 6. Generation (1977-1984): siehe Cadillac Coupe DeVille 7.-9. Generation

DeVille (1993-1999)

Im Herbst 1993 wurde der DeVille überarbeitet und erhielt die gleiche GM-K-Plattform wie der Seville. Die Karosserie bekam ein Facelift, aber der Radstand blieb mit 2.891 mm gleich - im Unterschied zu den 2.819 mm des Seville. Die Produktion wurde nach Hamtramck (Michigan) verlegt. Diese Modellgeneration war insbesondere bei älteren Kunden beliebt.
Den DeVille Concours gab es in Verbindung mit dem neuen Northstar-V8-Motor mit 270 hp (199 kW), während die einfacher ausgestatteten Modelle bis 1996 weiterhin mit dem bekannten 4,9 l-V8 versehen waren. In diesem Jahr erhielt das Basismodell den Northstar-Motor mit geringerer Leistung, der Concours den Hochleistungsmotor mit 300 hp (221 kW). Der DeVille Concours löste den nur 1993 hergestellten Sixty Special ab.
Anfang 1997 erhielt der DeVille eine umfangreiche Modellpflege und die vom Coupe DeVille bekannte Ausstattungslinie d'Elegance, mit der der Cadillac Fleetwood ersetzt werden sollte. Die Modellpflege umfasste Änderungen an der Karosserie im Bereich der hinteren Radausschnitte sowie eine neue Motorhaube und neue Kotflügel. Dazu gab es neu gestaltete Details wie Kühlergrill, Scheinwerfer, Stoßfänger und Zierleisten.
Innen gab es eine leicht geänderte Instrumententafel und neue Türinnengriffe.
Der Sedan DeVille hieß jetzt schlicht "DeVille". Im Innenraum erhielt der Wagen ein neues Armaturenbrett, bei dem die Kanten des Beifahrerairbags nun nicht mehr sichtbar waren, neue Türinnenverkleidungen mit Seitenairbags sowie das neue OnStar-System.

Deville (1999-2005)

Im August 1999 wurde der Deville seit Herbst 1993 erstmals grundlegend überarbeitet, was zur letzten Generation des Modells führte. Außen zeigte der Wagen ein sportlicheres, aerodynamischeres, aber dennoch elegantes Design. Im Innenraum erhielt neue Türverkleidungen und Sitze, während Armaturenbrett und die Radiobedienung nur leicht verändert wurden.
Der Deville des Modelljahrs 2000 hatte als erstes Serienmodell in den USA LED-Rückleuchten (wie in Europa der im Herbst 1998 auf den Mark gekommene Alfa Romeo 166). Die d'Elegance-Ausstattung wurde durch die DHS-(Deville High Luxury)-Ausstattung ersetzt, die etliche zusätzliche Ausstattungsdetails wie elektrisch betätigter Sonnenschutz für das Rückfenster und heizbare Rücksitze mit Massagefunktion umfasste.
Der Deville für Leistungshungrige, der Concours, wurde in Deville DTS (Deville Touring Sedan) umbenannt und war mit Stabilitätskontrolle, aktivem Fahrwerk, eingebautem Navigationsgerät und magnetischer Lenkunterstützung ausgestattet. Der Luftwiderstandsbeiwert lag bei 0,30.
Diese letzte Modellgeneration wurde bis Sommer 2005 unverändert gebaut. Im Herbst 2005 beerbte diese bereits der Cadillac DTS, das erste Modell mit Voll-LED Rückleuchten und einem Nachtsichtgerät.

Bilder der einzelnen Generationen

Nachfolger

Im Herbst 2005 wurde der Deville durch den Cadillac DTS als Vorzeigemodell ersetzt. Die Buchstabenkombination DTS steht dabei für Deville Touring Sedan - benannt nach der höchsten Ausstattung beim DeVille.
Der DTS besaß viele Gemeinsamkeiten mit dem Deville, erhielt jedoch eine Frontpartie mit modifiziertem Kühlergrill und Scheinwerfern sowie eine neu gestaltete Heckpartie. Der Innenraum unterschied sich ebenfalls hinsichtlich der Sitze, des Armaturenbretts und der Innenverkleidung.
Im Mai 2011 wurde die Produktion des DTS eingestellt. Ab Mitte 2012 wurde das Modell durch den Cadillac XTS ersetzt.

Quelle: Wikipedia

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