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1991 Buick Park Avenue

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1991 Buick Park Avenue

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1991 Buick Park Avenue
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1991 Buick Park Avenue

Beschreibung

Der Buick Park Avenue war eine unter der amerikanischen Automobilmarke Buick von Frühjahr 1990 bis Sommer 2005 in zwei Generationen angebotene Limousine der Oberklasse von General Motors (GM).

Der Park Avenue war das Spitzenmodell von Buick. Das erste Fahrzeug mit dieser Bezeichnung wurde von Herbst 1988 bis Frühjahr 1990 gebaut, wobei sie zu dem Zeitpunkt eine luxuriöse Ausstattung des damaligen Top-Modells Buick Electra darstellte. Die eigentliche erste Generation wurde von Frühjahr 1990 bis Mitte 1996 produziert wurde kam ab 1991 auch nach Europa.

Er basierte auf der C-Plattform von General Motors mit Frontantrieb und war mit dem Buick LeSabre, dem Oldsmobile 8898 und dem Pontiac Bonneville sowie dem Cadillac DevilleFleetwood verwandt, besaß jedoch eine Reihe von eigenständigen technischen Merkmalen.

Die Bezeichnung Park Avenue war von Buick bereits seit 1975 für besonders reichhaltig ausgestattete Versionen des Vorgängers Buick Electra verwendet worden. Beim Downsizing von einer Außenlänge von 5,64 Metern im Frühjahr 1984 blieb zunächst der Name Electra erhalten, wurde jedoch von General Motors sukzessive durch Park Avenue ersetzt.

Von 1988 bis 1990 findet sich daher zwar in der Typbezeichnung noch der Name „Electra“, doch beim Nachfolger verzichtete man darauf komplett und das Modell hieß fortan „Park Avenue“.

Die Produktion endete im Sommer 2005, Nachfolger ist der Buick Lucerne.

Der Park Avenue debütierte im April 1990 als Basismodell sowie als etwas verfeinertes Spitzenmodell mit der Bezeichnung Park Avenue Ultra. Beide Versionen wurden anfangs von einem Buick-eigenen 3,8-l-V6 mit 127 kW (173 PS) angetrieben, der seine Kraft über eine serienmäßige Viergangautomatik vom Typ GM Turbo-Hydra-Matic 4T60E an die Vorderräder übertrug.

Gegenüber dem wegen der Energiekrise Anfang der 1980er-Jahre dezidiert klein aussehenden Styling der ersten Park Avenue-Generation legte der Park Avenue des Jahrgangs 1990 fast um einen Viertelmeter zu und demonstrierte mit einem Jaguar-inspirierten Styling wieder Größe und Eleganz.

Ab 1992 erhielt der Park Avenue Ultra eine 153 kW (208 PS) starke Kompressor-Variante des V6. Die mit mechanischer Aufladung ausgestatteten Modelle besaßen im Unterschied zum Standardmodell komplett aus verstärktem Kunststoff gefertigte Stoßfänger sowie zum Teil je nach Baujahr und Kundenwunsch auch andere Felgen. Die Innenausstattung war ebenfalls geringfügig aufgewertet, was in den späteren Baujahren auch den Standardmodellen zugutekam.

1993 erfolgten leichte Retuschen an Kühlergrill und Heckleuchten; 1994 stieg die Leistung des Kompressormotors im Park Avenue Ultra auf 168 kW (228 PS). Zum gleichen Zeitpunkt wurde die Ausstattung um einen Beifahrerairbag erweitert.

1995 erhielt das Basismodell einen komplett neu konstruierten gusseisernen 3,8-l-V6 (Series II) mit 153 kW, die Kompressor-Variante leistete zunächst 168 kW. 1996 wurde die Leistung des Kompressormotors auf 179 kW (243 PS) angehoben.

Die beiden ersten Generation des Park Avenue wurde auch in Europa verkauft; diese Versionen unterschieden sich von den US-Modellen durch orangefarbene Blinkergläser, eine größere Aussparung für das Nummernschild zwischen den Heckleuchten, größere Rückspiegel und den Verzicht auf den Kühlerstern oberhalb des Kühlergrills – wenn auch einige frühe Exportmodelle diesen noch hatten. In den letzten zwei Baujahren erhielt die Europa-Version neue Stoßfänger mit wesentlich geringerem Metallanteil und neue Seitenschutzleisten. Der Park Avenue Ultra mit Kompressor-Motor wurde im Unterschied dazu jedoch offiziell nie in Europa angeboten.

Die zweite Generation des Park Avenue zeichnete sich durch eine sehr gute Aerodynamik aus, ihr cw-Wert (Luftwiderstandsbeiwert) lag bei lediglich 0,31, was einer der Haupt-Forderungen aus dem Lastenheft der Entwicklung entsprach.

Eine weitere Besonderheit war das für ein Auto dieser Größe relativ geringe Leergewicht von 1.604 kg (Ultra: 1.651 kg), was im Zusammenwirken mit dem sehr niedrigen Drehzahlniveau für ein bei verhaltener Fahrweise erstaunlich niedrigen Kraftstoffverbrauch sorgte (dies gilt umso mehr für die Modelle ab 1995 mit dem neu konstruierten V6). Diese Serie kam deshalb sowie wegen des Komforts und der Zuverlässigkeit auch in Europa vor allem auf Langstrecken zum Einsatz. Der 3,8-Liter-V6 erreicht mühelos Laufleistungen weit jenseits von 300.000 Kilometern.

Vom Park Avenue der ersten Generation fertigte Buick von Frühjahr 1990 bis Mitte 1996 insgesamt 410.000 Exemplare.

Quelle : Wikipedia

Weitere Informationen zum Buick Park Avenue.



Eingestellt: 20.01.2015 - 15:19
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